Therapien:


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A
Ambulante Nachsorge für Wirbelsäulen- und Unfallverletzte

Individuelle Rehabilitation zur Wiederherstellung der Mobilität.

Atemtherapie

Gezielte Übungen zur Verbesserung der Lungenfunktion und Atemtechnik.

B
Beckenbodengymnastik nach dem Tanzberger Konzept®

In jedem Alter kann eine Funktionsstörung der Blase auftreten, die zu der sog. Harninkontinenz (Harnverlust) führt. Betroffen können sowohl Frauen als auch Männer sein, wobei die Gefährdung mit zunehmendem Alter steigt.
Symptome zeigen sich in unfreiwilligem Harnverlust (häufig beim Husten, Niesen, Lachen, Hüpfen) , plötzlichem starken Harndrang, dem kaum mehr entgegengewirkt werden kann oder vermehrtem Wasserlassen sowohl tagsüber als auch in der Nacht bei nur geringer Entleerungsmenge. Im Bauch kann ein Schweregefühl entstehen mit starken Druck oder Zug „ nach unten". Oft gehen immer wiederkehrende Rückenschmerzen mit einher.

MÖGLICHE URSACHEN

  • Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur, sowie der angrenzenden Muskulatur (z. B. nach einer Geburt od. als Folge von Übergewicht)
  • Dauerbelastung des Beckenbodens durch chronische Atemwegserkrankung (z. B. chronisches Husten, allergisches Niesen) oder durch Verstopfung
  • Senkungszustände von Blase und/ oder Gebärmutter
  • Unterleibs- und Prostata Operationen
  • Persönliche Veranlagung zur Bindegewebsschwäche
  • Dauerbelastung im Alltag (z.B. durch schweres Heben, falsches Bücken, krummes Sitzen, langes Stehen)
  • Hormonumstellung in den Wechseljahren
  • Bewegungsmangel

Basierend auf dem TANZBERGER-Konzept® zur Therapie von Stress und/ oder Dranginkontinenz und Beckenbodenschwäche werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Anatomie und Funktion des Beckenbodens und angrenzender muskulärer Strukturen
  • Zusammenwirken von Beckenboden und Zwerchfell, sowie Beckenboden und Haltung
  • Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit von Beckenboden, Atmung und Haltung
  • Erlernen von Beckenboden schonenden Verhaltensweisen und Haltungsschulung
  • Gezielte Kräftigungsübungen für den Beckenboden
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Erlernen von Entlastungshaltungen für den Beckenboden und damit eine Lageverbesserung der Unterleibsorgane
  • Vermitteln von Aufschubstrategien zur Kontinenz Sicherung

Unsere Therapieangebote:

  • Einzelbehandlung
  • Beckenbodengruppe für Männer/ Frauen
  • Rückbildungsgymnastik
  • Prävention


Bindegewebsmassage (BGM)

Eine spezielle Massagetechnik bei der Reflexzonen behandelt werden, die über das vegetative Nervensystem mit den Organen verbunden sind.

Bobath-Therapie

Die Bobath-Therapie ist ein neurologisches Behandlungskonzept zur Förderung natürlicher Bewegungsabläufe – individuell angepasst und ohne festen Ablaufplan.

  • Säuglinge: Entwicklungsverzögerungen, Frühgeburten, Zerebralparese
  • Erwachsene: nach Schlaganfall, Hirnverletzungen, Parkinson

So wirkt die Bobath-Therapie

Sie nutzt die Neuroplastizität des Gehirns: Mit gezielten Übungen werden neue Bewegungsmuster erlernt und Bewegungsfähigkeiten verbessert – sicherer, koordinierter und alltagsnah.

C
Craniosacral-Therapie

Eine sanfte manuelle Behandlung zur Verbesserung der Selbstregulation des Körpers.

Cyriax

Diese Behandlungsmethode ist auf den englischen Arzt, Dr. James Cyriax, den Begründer der Orthopädischen Medizin, zurückzuführen. Bereits in den 30er Jahren entwickelte er auf der Grundlage der funktionellen Anatomie als erster die sogenannte „Funktionsuntersuchung des Bewegungsapparates".

Die Cyriax-Methode zählt zu den Manualtherapien und dient der genauen Diagnostik von Weichteilerkrankungen ( Erkrankungen von Muskeln, Sehnen, Bändern, Gelenkkapseln, Schleimbeutel, Faszien und Bandscheiben). Durch einen genauen Tast- und Funktionsbefund lokalisiert der Therapeut die strukturellen Schädigungen am Bewegungsapparat und kann hier gezielt mit der Behandlung ansetzen.

Die Behandlung besteht aus:
  • Mobilisationstechniken von Gelenken
  • Dehnungstechniken muskulärer Strukturen
  • Querfriktionen
Die Querfriktion ist eine besondere Art der Massage und wird quer zum Faserverlauf von Sehne/ Muskel angewandt, insbesondere an den Muskel-Sehnenübergängen oder an den Sehne/ Knochenübergängen. Gerade hier entstehen häufig Schmerzen durch entzündungsähnliche Zustände aufgrund
  • ständiger Fehlbelastungen
  • sportlicher- oder chronischer Überbelastung

Wirkung:

  • Schmerzlinderung durch Reizung der Mechanorezeptoren
  • Bewegungserweiterung, Mobilisation (lineare Vernarbung)
  • Hyperämie
  • Hemmen/ Beseitigen von entzündungsähnlichen Zuständen
  • Förderung des Heilungsprozesses
Wichtig bei dieser Therapie ist auch ein Zusammenwirken von behandelndem Arzt und Therapeuten, das heißt zum einen die Behandlung durch z.B. lokale Injektionen von Schmerzmitteln und zum anderen die physiotherapeutisch Behandlung wie oben beschrieben.

Indikationen:

  • Schulterschmerzen (PHS)
  • Tennisellenbogen(Epicondylitis)
  • Achillissehnenreizungen
  • Bänder- und Kapseldehnung an allen Gelenken

D
Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Lehnert-Schroth

Posturale Korrektur, Atemlenkung, Muskelbalance. Der Klassiker bei Skoliose

E
Eis-Kältebehandlung

Eine Therapie mit Kälteanwendungen zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.

Elektrotherapie

Der Einsatz von elektrischem Strom zur Schmerzreduktion und Muskelstimulation.

F
Fango/ Wärmepackung

Eine Wärmetherapie mit heilendem Mineralschlamm zur Muskelentspannung.

Friktionen

Eine gezielte Massagetechnik zur Lösung von Gewebsverklebungen.

Fußreflexzonentherapie

Eine Druckpunktmassage an den Füßen zur Förderung der Organfunktion.

G
Ganzkörpermassage

Eine entspannende Massage zur Förderung der Durchblutung und Lockerung der Muskulatur.

H
Hausbesuche

Bei entsprechender Verordnung des Arztes über Physiotherapie mit Hausbesuch führen wir die Therapie auch gerne bei Ihnen zuHause durch. Oft werden Hausbesuche für ältere Patienten oder nicht mobile Patienten (z.B. nach frischen Operationen) verordnet. Besonders häufig führen wir Hausbesuche bei Patienten mit Schlaganfall, Amputationen oder bei Bettlägerigen durch.

Wir arbeiten dabei im Bett oder auf dem Stuhl, evtl. auch auf dem Boden oder auf einem Tisch. Auch wird man Sie über Häusliche Hilfsmittel wie z. B. eine Toilettensitzerhöhung einen Badewannenlift usw. beraten.
Bei Physiotherapie mit Hausbesuch führen wir die Therapie auch gerne bei Ihnen zu Hause durch. Oft werden Hausbesuche für ältere Patienten oder nicht mobile Patienten (z. B. Nach frischen Operationen) verordnet.

Besonders häufig führen wir Hausbesuche bei Patienten mit Schlaganfall, Amputationen oder bei Bettlägerigen durch. Verschiedene Hilfsmittel wie Matte, Pezziball, Gewichte o.ä. können vom Behandler mitgebracht werden. Von Vorteil ist dabei, dass man auf die häusliche Situation des Patienten eingehen kann. Zum Beispiel können der Transfer Bett-Toilette oder Hindernisse wie Treppen vor Ort geübt werden. Dabei können auch pflegende Angehörige angeleitet werden.

Die Behandlung ist ähnlich wie in der Praxis. Oft muss der Patient erst einmal mobilisiert werden, bei Bedarf wird ein leichtes Kreislauftraining durchgeführt. Dann kann man zur Kräftigung usw. übergehen. Ist der Patient wieder transportfähig kann die Behandlung auch in der Praxis fortgesetzt werden.

Indikationen:

  • nach frischen Operationen (wenn der Patient/ die Patientin noch nicht transportiert werden kann)
  • Apoplexie
  • Amputationen
  • Bettlägerigkeit
  • schwere Arthrosen
  • Knie- od. Hüft-Endoprothesen
  • frische Bandscheibenvorfälle
  • Multiple Sklerose
  • Querschnittslähmung

Heiße Rolle

Eine Wärmebehandlung zur Muskelentspannung und Schmerzlinderung.

Heißluft

Eine Wärmetherapie mit Rotlicht zur Lockerung der Muskulatur.

I
Inkontinenztherapie nach dem Tanzberger-Konzept ©

Im Mittelpunkt stehen ein gezieltes Beckenbodentraining, kombiniert mit Atemtechniken, Haltungsübungen und Wahrnehmungsschulung. Im Unterschied zu herkömmlichem Beckenbodentraining wird der Beckenboden nicht isoliert trainiert, sondern in alltagsnahe Bewegungen integriert. So lernen Betroffene, die Muskulatur automatisch in ihrem täglichen Leben einzusetzen.

Die Methode eignet sich besonders für:
  • Frauen nach Schwangerschaft und Geburt
  • Männer nach Prostata-Operationen
  • Menschen mit altersbedingter Beckenbodenschwäche
  • Patienten mit neurologischen Erkrankungen

Ziel ist eine nachhaltige Stärkung des Beckenbodens, die Verbesserung der Kontinenz und eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.

J
K
Krankengymnastik in allen Fachbereichen der Medizin

Gezielte Bewegungstherapie zur Wiederherstellung der Mobilität.

Klassische Massagetherapie (KMT)

Die traditionelle Massagetechnik zur Lockerung von Verspannungen.

Kinesiologie

Alternativmedizinische Heilmethode, die auf speziellen Muskeltests beruht um Störungen/ Blockaden im Körper zu finden und zu lösen.

Kinesio-Taping

Elastische Tapes zur Unterstützung von Muskeln und Gelenken.

Kiefergelenkbehandlung bei CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) entsteht häufig durch Zahnfehlstellungen, Stress, Zähneknirschen oder Fehlhaltungen und kann zu vielfältigen Beschwerden führen:

  • Kieferknacken oder Schmerzen beim Kauen
  • Verspannungen im Nacken, Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwindel oder Migräne
  • Eingeschränkte Mundöffnung
In der physiotherapeutischen CMD-Behandlung werden Verspannungen gelöst, die Beweglichkeit des Kiefers verbessert und die Muskulatur gezielt entspannt und gekräftigt. Ergänzend wird an Körperhaltung, Atmung und Stressreduktion gearbeitet, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. Ziel der CMD-Therapie ist es, die Beschwerden zu lindern, die Kieferfunktion wiederherzustellen und das Zusammenspiel von Kiefer, Kopf und Wirbelsäule ins Gleichgewicht zu bringen.
L
Lehnert-Schroth Therapie

Eine spezielle Technik zur Behandlung von Skoliosen.

Long-Covid Therapie

Die Long-Covid-Therapie unterstützt Betroffene mit individuellen physiotherapeutischen Maßnahmen, um Atemfunktion, Kraft und Lebensqualität zu verbessern.

Lymphdrainage

Förderung des Lymphabflusses durch sanfte rhythmische Griffe.(siehe manuelle Lymphdrainage)

M
Manuelle Therapie

Eine sanfte Mobilisationstechnik zur Behandlung von Funktionsstörungen.

Manuelle Therapie nach dem Maitland Konzept

Der Therapeut untersucht mit Hilfe von passiven Bewegungen und spezifischen Gelenktests an Wirbelsäule, Kopfgelenken, Armen und Beinen, die Einschränkungen des Pat. Hierbei spürt der Therapeut an den betroffenen Strukturen wie z. B.Gelenken und Muskeln, in welche Richtungen die Bewegungen eingeschränkt, wie schmerzhaft und wie belastbar die Strukturen momentan sind. Aus diesen Tests und den Angaben des Patienten macht sich der Therapeut ein Bild von der Art der Funktionsstörung. Dabei wird ein aktueller Befund erstellt, der wiederum durch Tests ergänzt, bestätigt oder verworfen wird. Auf diese Art und Weise kann die Art der Funktionsstörung und die daran beteiligten Strukturen systematisch und sehr genau, differenziert beurteilt und behandelt werden. Der Therapeut behandelt, indem er gezielt Bewegungen an den betroffenen Strukturen einsetzt wie

  • Wirbelsäule
  • Gelenke
  • Muskulatur
um Linderung der Schmerzen, Steigerung der Bewegungstreiheit und Stabilität zu erreichen. Das MAITLAND-KONZEPT der Manuellen Therapie hat sich besonders bei der Behandlung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule, sowie peripheren Gelenken bewährt. Skelett, Gelenkapparat, Bänder, Muskulatur und Nerven werden in die Behandlung integriert. Es ist eine sichere, sanfte und erfolgreiche Behandlungsmethode.

Indikationen:

  • Rückenschmerzen
  • Bandscheibenproblematik
  • Fehlstellung der Wirbelsäule und Gelenke
  • Athrose
  • nach Operationen
  • Engpasssyndrom
  • Kopfschmerzen


Manuelle Lymphdrainage (MLD) und Komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE)

Das Lymphgefäßsystem sorgt für den Abtransport der sogenannten lymphpflichtigen Lasten im Körper:

  • Wasser
  • Eiweiß
  • Fett
  • Zellabfallprodukte
  • Fremdkörper
  • Krankheitserreger
Außerdem ist es sehr wichtig für das Immunsystem und die Immunabwehr. Die Lymphflüssigkeit (Lymphe) wird durch das Lymphgefäßsystem gepumpt, bei den Lymphknoten gefiltert und gelangt im Halsbereich wieder in das Blutgefäßsystem zurück. Ist der Abtransport der Lymphe durch die Lymphgefäße gestört, so kommt es in den betroffenen Gebieten zu Stauungen und es entstehen Ödeme. (Schwellungen durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) Die MLD hat nun zum Ziel, auf diese Störung im Lymphsystem einzuwirken, um den Abtransport der Flüssigkeitsansammlung wieder zu gewährleisten und das betroffene Gebiet zu entstauen. ÖDEME treten häufig an den Extremitäten und im Hals-/ Kopfbereich auf, aber auch am Körperstamm selbst kommen sie vor. Sie bereiten meistens keine Schmerzen und die Schwellung baut sich meistens langsam auf. Dies geschieht mit verschiedenen Grifftechniken, die mit sanften Druck und sanften Bewegungen auf das Unterhautgewebe einwirken und so die Lymphgefäße wieder dazu anregen, die vermehrte Gewebsflüssigkeit abzutransportieren. Zusätzlich zur MLD wird die Kompressionstherapie angewandt in Form von Bandagen oder Kompressionsstrümpfen, um den Behandlungserfolg durch die MLD zu sichern. Außerdem trägt eine entstauende Bewegungstherapie zur Behandlung bei. Wird ein Ödem nicht oder falsch behandelt, können Komplikationen auftreten wie
  • ein stetiges Fortschreiten des Ödems
  • Auftreten von bindegewebigen Verhärtungen (Fibrosen)
  • Pilzbefall
  • Im schlimmsten Fall kann es zu bösartigen Entartungen kommen
Daher sollte ein Ödem immer möglichst schnell und regelmäßig unter fachkundiger Leitung behandelt werden.

Indikationen:

  • Primäres Lymphödem (angeborene Störung im Lymphgefäßsystem)
  • Sekundäres Lymphödem (erworbenes Ödem, z. B. durch Operationen
  • bei Lymphknotenentfernungen bei Krebserkrankungen, Traumata usw.
  • Chronische Veneninsuffizienz
  • Rheumatische Erkrankungen (z. B. Morbus Sudek, Morbus Bechterew aktivierte Arthrose, PCP)
  • Lipödeme
  • Strahlenschäden der Haut
  • Zyklisch-idiopathisches Ödem
  • Lymphödem des Dünndarms (lymphostatische Enteropathie)
  • Lymphstauungen im Kopfbereich (lymphostatische Enzephalopathie u. Ophtalmopathie)
  • Atemwegserkrankungen mit starker Verschleimung
  • Nervenschmerzen, Nervenschädigung
  • Migräne
  • Akne
  • Lähmungen


Myofascial Release (MFR)

Eine Technik zur Lösung von Verspannungen im Fasziengewebe.

N
Neurophysiologische Krankengymnastik

Unter neurophysiologischer Krankengymnastik versteht man spezielle Behandlungskonzepte, die auf das Nervensystem und dessen Einfluss auf Bewegungsmuster wirken. Sie kommen insbesondere bei neurologischen Erkrankungen, Entwicklungsstörungen und motorischen Einschränkungen zum Einsatz. Zu den wichtigsten Methoden zählen die Bobath-Therapie, die Vojta-Therapie sowie die PNF-Therapie.

O
Osteopathie

Die Osteopathie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von dem Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917) in Amerika begründet. Er stellte die noch heute gültigen Prinzipien der Ostheopathie auf:

  • Der Körper ist eine Einheit
  • Der Mensch ist eine Einheit von Körper, Seele und Geist
  • Der Körper ist im Stande, sich selbst zu regulieren, zu heilen und gesund zu erhalten
  • Struktur und Funktion beeinflussen einander

Daraus folgt, dass die Osteopathie eine ganzheitliche Therapieform ist. Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden, selbst wenn diese schon längere Zeit bestehen. Alterseinschränkungen gibt es dabei nicht. Die Osteopathie gliedert sich in drei wichtige Bereiche auf:

  • Die Parietale Ostheopathie behandelt den Bewegungsapparat - also Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke.
  • Die Viszerale Ostheopathie behandelt die inneren Organe.
  • Die Craniosacrale Ostheopathie behandelt den Schädel, die Wirbelsäule und die darin gelegenen Anteile des Nervensystems.

Die osteopathische Behandlung erfolgt immer manuell, das heißt durch die Hände des Osteopathen, ohne Einsatz von Geräten und Medikamenten.

Wirkung der Ostheopathie
Unser Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann manche Störung lange Zeit kompensieren. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von anderen Körperstrukturen übernommen. So verlagern sich oft auf andere Bereiche des Körpers aus. Ist diese Ausgleichsfähigkeit erschöpft, hat der Körper sozusagen seine Ausweichreserven verbraucht, bedarf es nur noch einer kleinen physischen oder psychischen Überlastung, um das Problem in voller Stärke, z. B. in Form starker Schmerzen auftreten zu lassen. Hier setzt die Osteopathie an. Der Osteopath sucht mit seinen Händen die Störung, und beseitigt sie, damit die dem Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte zur Wirkung kommen können und die Schmerzen verschwinden. Der Osteopath kreiert also die Bedingungen, die den Heilungsprozess in Gang setzen, der zur Schmerzfreiheit führt.

Indikationen:

  • Vielfältige Beschwerden der Wirbelsäule
  • Beschwerden der Extremitäten
  • Beschwerden im Kopf- Nacken-und Kieferbereich
  • Atemwegserkrankungen
  • Störungen des Magen-Darm-Trakts
  • Irritationen nach Operationen durch Narbenbildung und Verklebungen v. a. im Bauchraum
Oft braucht es nur wenige Behandlungen um Probleme zu lösen. Bei schwierigeren, oder schon länger bestehenden Problemen ist allerdings ein längerer Behandlungszeitraum erforderlich.

P
PNF-Therapie (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)

P = PROPRIOZEPTIVE
N = NEUROMUSKULÄRE
F = FAZILITATION

Propriozeptoren = Wahrnehmungsfühler
Neuromuskulär = Verbindung Nerv-Muskel
Fazilitation = Förderung oder Bahnung

Die Technik wurde von der Physiotherapeutin Margret Knott in den USA entwickelt.
Anfangs in erster Linie um die Folgen der Poliomyelitis (Kinderlähmung ) zu behandeln. Diese Technik fördert motorische Aktivität über die Verbindung Nerv-Muskel indem die Propriozeptoren optimale Reize erhalten mittels folgender Grundprinzipien:

  • Taktile Stimulation
  • Visuelle Stimulation
  • Verbale Stimulation
  • Stretch (nach einer optimalen Vordehnung erfolgt ein kleiner Reiz)
  • Traktion/Approximation (Zug/ Druck)
  • Optimaler Widerstand
  • Pattern

Pattern sind dreidimensionale Bewegungen die sich nach der anatomischen Vorlage der Muskulatur richten. Sie verlaufen konträr-diagonal.
PNF, ist mehr als eine Spezialmethode bei bestimmten Erkrankungen. Es ist ein Grundelement der Krankengymnastik mit dem folgende Ziele erreicht werden können:

  • Abbau pathologischer Bewegungsmuster
  • Normalisierung des Muskeltonus
  • Allgemeine muskuläre Kräftigung
  • Verbesserung sensomotorischer Leistungen
So ist die PNF-Technik bei fast allen Krankheitsbildern bei denen Tonus-Regulation im Vordergrund stehen, einsetzbar.

Indikationen: PNF wird insbesondere bei Erwachsenen mit folgenden neurologischen Befunden verordnet und rezeptiert:

  • Schlaganfall
  • MS
  • Querschnittslähmungen
  • Muskeldystrophien

Q
Qi Gong

Traditionelle chinesische Bewegungslehre.

R
Rückbildungsgymnastik (Einzeltherapie)

Rückbildungsgymnastik hilft dabei, Beckenboden und Körpermitte zu reaktivieren und dem Körper nach der Geburt nachhaltig zu stabilisieren.

Rückenschule/ Wirbelsäulengymnastik

Ein Trainingsprogramm zur Prävention und Behandlung von Rückenschmerzen.

S
Sanjo

Diese Form der manuellen Therapie wurde von dem Heilpraktiker und Pädagogen Holger Michael David entwickelt. Die Technik besteht aus „Konduktion", das heißt: Ansatz und Ursprung eines Muskels werden vom Therapeuten passiv und sanft zueinander geführt, so dass man die Arbeit des Muskels übernimmt. Gleichzeitig werden minimale Impulse gesetzt, damit das Nervenzentrum die Entlastung registriert und als Reaktion den Grundtonus herabsetzt.
Der Effekt von Sanjo beruht darauf, dass das Gehirn die verschiedenen Muskelaktivitäten neu koordiniert. Dabei werden vor allem die Muskelanteile entlastet, die statische Haltearbeit verrichten und die für die Stellung der einzelnen Körperglieder zueinander verantwortlich sind.
Als Folge davon können sich auch die großen Bewegungsmuskeln entspannen, da dann der innere Widerstand im Gesamtsystem niedriger ist.
Daher wirkt Sanjo über die Gehirnaktivität, besonders des Kleinhirns mit seiner Aufgabe der Koordination der Körperstabilität, und entspannt den gesamten Muskelapparat nachhaltig.
So ist Sanjo ein praktisches Konzept zur Lösung muskulärer Fixierung.

Positive Effekte des Sanjo werden vor allem bei folgenden Beschwerden verzeichnet:

  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Spannungsschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Schulter- und Nackenprobleme
  • Kopfschmerzen


Shiatsu

Shiatsu ist eine aus Japan stammende Druckbehandlung basierend auf der traditionellen chinesischen Medizin.

Spiegeltherapie

Sie kommt zum Einsatz, wenn Gliedmaßen nach einem Schlaganfall oder Unfall in ihrer Funktion beeinträchtigt sind.
Dabei wird ein Spiegel so positioniert, dass der Patient die Bewegung seines gesunden Körperteils im Spiegel sieht. Das Gehirn interpretiert dieses Spiegelbild so, als würde es die Bewegung des betroffenen Körperteils sehen. Das hilft dem Gehirn, die Bewegung neu zu erlernen und kann zur Linderung von Schmerzen und zur Verbesserung der motorischen Funktion beitragen.


Sturzprophylaxe

Dabei werden in der Physiotherapie gezielte Maßnahmen ergriffen:

  • Gleichgewichtstraining: Übungen zur Verbesserung der Balance und des sicheren Gangs.
  • Krafttraining: Stärkung der Bein- und Rumpfmuskulatur, um die Stabilität zu erhöhen.
  • Schulung: Patienten lernen, potenzielle Gefahrenquellen im Alltag zu erkennen und richtig auf kritische Situationen zu reagieren.

Sturzprophylaxe ist besonders wichtig für ältere Menschen sowie für Patienten mit neurologischen Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität.

T
Traktionsbehandlung

Traktion ist sanfter Zug zur Entlastung von Gelenken oder Wirbelsäule.

Triggerpunkt-Therapie

Eine gezielte Behandlung zur Lösung von Muskelverhärtungen.

U
V
Vojta-Therapie (Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene)

Die Vojta-Therapie ist eine bewährte Methode zur Behandlung von motorischen Störungen bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Durch gezielte Reize werden natürliche Bewegungsmuster wie Drehen, Krabbeln und Gehen aktiviert – ganz ohne aktive Mitarbeit der Patientin oder des Patienten.


Vojta-Therapie – Anwendungsbereiche:

  • Säuglinge: Entwicklungsverzögerungen, Asymmetrien
  • Kinder: Zerebralparese, muskuläre oder neurologische Auffälligkeiten
  • Erwachsene: Schlaganfall, Multiple Sklerose, neurologische Erkrankungen
  • Orthopädische Beschwerden: Skoliosen, Haltungsstörungen

Ablauf der Vojta-Therapie-Sitzung

Die Behandlung findet in Bauch-, Rücken- oder Seitenlage statt. Dabei setzt die Therapeutin gezielte Reize, die bestimmte Bewegungsreaktionen auslösen. Die Therapie ist nicht schmerzhaft, kann aber körperlich fordernd sein – insbesondere bei Säuglingen.


Regelmäßigkeit bringt nachhaltige Erfolge

Durchführung durch geschulte Angehörige zuhause ist fester Bestandteil der Vojta-Therapie. So lässt sich die motorische Entwicklung gezielt und langfristig fördern.


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Yoga-Kurs in der Gruppe

Ein gemeinsames Training für mehr Beweglichkeit, Kraft und Entspannung - ideal zur Förderung von Körperbalance und Stressabbau.

Z
Zahnheilkunde: Craniomandibuläre Regulation

Siehe Kiefergelenkbehandlung.